Folgende Störungsbilder können behandelt werden:

 

  • AD(H)S (motorische Unruhe, Konzentrationsprobleme und Impulsivität)

  • Anpassungsstörungen (nach Trennungen, Mobbing, Pubertätskrisen u.ä.)

  • Borderline Persönlichkeitsstörungen (äußern sich z.B. durch selbstverletzendes Verhalten)

  • Depressionen (äußern sich z.B. durch  traurige Stimmung, Selbstwertprobleme)

  • Enuresis (Einnässen), Enkopresis (Einkoten) 

  • Phobische Störungen (z.B. Insektenphobie, soziale Phobien, Panikstörung, Zwänge)

  • Störungen im Sozialverhalten - Aggressives und oppositionelles Verhalten (z.B. keine Regeleinhaltung, respektlose Verhaltensweisen)

  • Somatoforme Störungen (z.B. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit ohne organische Ursache, Schlafstörungen)

    (weiteres - ICD-10)

Der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit liegt vor allem bei Verhaltens- und emotionalen Störungen welche in dem ICD-10 (vgl. Internet) zu finden sind und  im Rahmen einer Therapie behandelt werden.

 

 

Diagnostische Verfahren:

Zur Eingangsdiagnostik kann gehören:

 

  • Diagnostik der schulischen Fertigkeiten (z.B. LRS oder Dyskalkuli)

  • Konzentrationstests

  • Leistungs- und Begabungsdiagnostik - IQ (WISC-IV)

  • Screeningverfahren (mittels Fragebögen)

  • Störungsspezifische Selbstbeurteilungsbögen (PHOKI, AFS..)

  • Videodiagnostik (z.B. bei Aufmerksamkeits­pro­blemen oder Eltern- Kind- Interaktionen)

 

 

Angewandte Behandlungsverfahren und Methoden u.a.:

 

  • Elterntraining (z.B. bei AD(H)S)

  • Entspannungsverfahren (z.B. die Progressive Muskelentspannung, Atemtechniken)

  • Kognitive Techniken

  • Konfrontationstraining

  • Problemlösetraining

  • Psychoedukation der biopsychosozialen Störungsmodelle und der neurophysiologischen Grundlagen der Störung

  • Rollenspiele

  • Soziales Kompetenztraining

  • Überprüfung blockierender Gedanken und Erarbeitung hilfreicher angemessener Gedanken

  • Verhaltensmodifikation mittels diverse Methoden

 

Die Vorgehensweise wird von mir an die individuellen Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen und deren Eltern/Bezugspersonen angepasst.

 

 

Was, wenn mein Kind Medikamente benötigt?

 

Medikation und Verhaltenstherapie schließen sich nicht aus. Manchmal ist eine Einnahme der für Kinder und Jugendlichen zugelassenen Medikamente sehr hilfreich. Über eventuelle Medikation mit Psychopharmaka entscheidet der behandelte Kinder- und Jugendlichen- Psychiater/Kinderarzt in Kooperation mit mir und den Eltern.